Reiseerlebnisse

Unsere Teamer und Teilnehmer berichten über ihre Erfahrungen mit dem FoB.

Wer ist warum dabei? Was sind die bleibenden Erinnerungen? Hier erfahrt ihr mehr.

Reiseberichte von unseren Sommerreisen 2016

Carolin (20):Wien
Gerade von der Jugendfreizeit aus Barcelona wiedergekommen, ging es für mich direkt drei Tage später zum nächsten Teamervortreffen nach Paderborn. Das Ziel hieß dann für uns 6 Teamer und 8 Teilnehmer: Wien!
Schon im Voraus, beim Blick auf die Teilnehmer- und Teamerliste wurde mir klar: Bei so vielen bekannten Gesichtern wird das wohl eine richtig geniale Reise! Jede Menge Spaß und Action waren also schon vorprogrammiert – so stieg meine Vorfreude immer weiter!
Mit so vielen actionreichen Highlights, dem abendlichen gemütliche Beisammensein und auch kulturellem Programm mussten wir feststellen: die Zeit vergeht immer viel zu schnell! Unser Gruppenfazit der Reise ist: Wir haben noch nie so wenig geschlafen, aber auch noch nie so viel Spaß gehabt und gelacht!
Ich persönlich konnte auch auf dieser Reise wieder feststellen, wie wertvoll die Begegnungen von Menschen mit und ohne Handicaps sind. Oft waren es in Wien auch nur Kleinigkeiten, die mich staunen ließen, wie offen und humorvoll viele Jugendliche mit ihren Handicaps umgehen.
Die Teamertätigkeit beim FoB hat mich unter anderem auch zu meinem Studium der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik gebracht, danke! 😉 Lies hier mehr über die tolle Zeit in Wien!
 

ScharbeutzJohanna (21): Obwohl unser Wetter nicht durchgängig so super war, wie man es sich wünschen würde, konnten wir viele tolle Dinge in und um Scharbeutz herum erleben.
Am ersten Tag ließen wir es erst einmal ruhig angehen und nutzten das sonnige Wetter für einen Strandbesuch. Leider blieb die Sonne nicht so lange, wie wir uns das gewünscht hätten, aber von dem ein oder anderen Regenschauer ließen wir uns selbst beim Adventure Golf nicht davon abbringen, weiter zu spielen und ein paar  Rekorde aufzustellen.
Die Highlights unseres Urlaubs waren definitiv der Hansa Park und die Carl-May-Festspiele in Bad Segeberg. Bei beiden Ausflügen hatten wir genug in den Sonnenscheinautomaten gesteckt, wodurch wir bei bestem Wetter alles ausprobieren konnten und die Tage in vollen Zügen genossen. Aber auch der Vogelpark in Niendorf war trotz des Nieselregens ein toller Ausflug.
Als das Wetter einen anderen Tag nicht so toll war, stürmten wir aber ein Bowling Center und hatten eine Menge Spaß. Unsere Reise endete mit einer windigen Schifffahrt an der Ostseeküste entlang und einer riesigen Pizza!
Alles in allem haben wir trotz des gelegentlichen Regens jeden Tag aufs Neue eine Menge erlebt und abends immer lustige Uno-Drecksau-Puzzle-Abende mit vielen Lachkrämpfen abgeschlossen, um danach müde ins Bett zu fallen!

 

Ein ganz besonderer Bericht hat uns von Kira (20) erreicht: sie hat ihn zusammen mit ihrer Teilnehmerin Lisa geschrieben!

kopenhagenNachdem wir beide uns auf der Silvesterfreizeit in Berlin bereits kennengelernt haben, war die Freude natürlich groß als wir erfuhren, dass wir zusammen nach Kopenhagen fahren dürfen. Schon während der Fahrt herrschte super Stimmung, so dass keiner Zweifel hatte das es eine fantastische Woche werden würde…

Um uns von unseren Ausflügen zu erholen entspannten wir vor dem Abendessen in die Hängematten und auf den Sofas des Hostels, damit wir anschließend wieder fit waren um Abends noch bei der Live-Musik im Hostel zu feiern und lustige Runden im Gemeinschaftsraum zu verbringen.
Es war eine wunderschöne Reise mit einer super Gruppe und natürlich gaaanz viel Spaß und bestimmt nicht unsere letzte gemeinsame Freizeit.

Jessika (23): Endlich war der Tag gekommen. Meine erste Fahrt für den FoB als Reiseleitung. Natürlich war die Aufregung groß, als ich am Freitag in der Wewelsburg ankam und erstmals mein Team kennen lernte…
Am nächsten Tag in Papenburg angekommen, erlebten wir unsere Teilnehmer voller Elan und purer Lebensfreude, wie zum Beispiel Dieter, der sonst den ganzen Tag inseinem E-Rolli rumcruist aber sich auch mal in die Hängematte auf dem Gästehausgelände wagte.Papenburg
Es war eine super Reise und als Leitung kann man sich auf seiner ersten Fahrt nichts besseres wünschen.

Lies hier Jessikas ganzen Bericht!

Franzi (20): „Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!“
Doch die überwiegend weiblichen Teilnehmer hatten ein ganz anderes Ziel vor Augen: Schon auf der Hinfahrt gab es kein anderes Thema außer GZSZ. Es war glasklar, wir müssen nach Babelsberg in den Filmpark. Für den wichtigsten Ausflug der Woche haben wir uns laut Wetter-App den perfekten Tag ausgesucht. Nicht zu heiß, trotzdem sonnig. Doch es sollte ganz anders kommen. Schon bei der Ankunft vermissten wir etwas die Sonne. Während der spektakulären Filmtiershow im Studio störte uns das wenig. Das Highlight in der Show: der Hund der die Würstchen mopste. Auch das Huhn, das in den Ofen gelockt wurde brachte alle zum Lachen.  41816_Berlin Babelsberg_Franziska Beils
Und dann konnten wir endlich auf die GZSZ-Straße. In einer Führung besichtigten wir das Außenset. Einige Teamer, mich eingeschlossen, mussten von den Teilnehmern auf den neusten Stand gebracht werden, was momentan in der Daily Soap los ist. Doch auch, wenn man kein Fan ist, sind die Kulissen beeindruckend. Nach dem Mädchenkram kam den Herren der Fahrt die Stuntshow gerade recht. Mit einem großen Knall und viel Feuer begann die spektakuläre Show. Waghalsige Stunts und aufheulende Motoren begeisterten die ganze Gruppe. Zunächst dachten wohl alle, dass die Donnergeräusche zur Show gehörten. Doch dem war leider nicht so, ein ausgewachsenes Unwetter war unbemerkt aufgezogen. Wir mussten im strömenden Regen die Arena verlassen und retteten uns in die Sandmännchenwelt. Über eine Stunde schwelgten wir in unseren Kindheitserinnerungen. Doch der Regen ließ nicht nach. Da die anderen Attraktionen des Parks nicht überdacht waren, mussten wir unseren Besuch in Babelsberg frühzeitig abbrechen und auf dem Weg zu den Autos erledigten wir unseren abendlichen Duschgang. Doch das trübte unsere Stimmung für den restlichen Tag und die Woche nicht.
Trotz des Abbruchs bleibt der Ausflug nach Babelsberg die unangefochtene Nummer eins im Programm-Ranking der Teilnehmer. Der Zoo, das Sea Life, die Schiffsfahrt, der Besuch im Pub und vieles mehr hatten keine Chance. Nur die RitterSport Schokowelt konnte dem Filmpark das Wasser reichen. Denn alle konnten ihre eigene Schokoladenkreation erstellen und als persönliches Souvenir mit nach Hause nehmen.
Mein persönliches Highlight war das Rumkugeln auf der Wiese vor dem Schloss Bellevue. Wir haben so viel gelacht, dass uns allen die Bäuche weh taten.

 

60516_Hunzepark_Kamil Wal

Kamil Andrzej (23): Am 8. Juli 2016 hat das Abenteuer begonnen. Alle Teamer haben sich in Paderborn in der Wewelsburg getroffen, um sich ein bisschen kennenzulernen. Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Gasselternijveen (Hunzepark) los. Von Anfang an haben wir uns alle sehr gut miteinander  verstanden und schon während der Hinreise wurde gesungen und gespielt.
Für mich war es meine erste Reise undbestimmt nicht die letzte. Innerhalb des Programms war immer viel los, aber trotz der vielen actionreichen Ereignisse gab es auch ruhige Tage, an denen alle die Entspannung im Schwimmbad genossen. Auch die Unterkunft hat allen sehr gefallen.
Das Wetter war wie auch in Deutschland nicht besonders gut und trotzdem ließen wir uns nicht die Laune verderben: Unser Programm ließ keine Wünsche offen und so unternahmen und spielten wir viel.
Mein Reiseteam war sehr gut. Wir verstanden uns sofort und es gab keine Schwierigkeiten.
Zusammenfassend war die Reise für mich die beste Erfahrung, die ich bis jetzt gemacht habe. Die Arbeit mit Menschen, die eine Behinderung haben, zeigt einem, wie das Leben spielt und wie schön es sein kann. Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich und freue mich schon auf die nächste Reise.

 

… Die Fahrt war wundervoll und anstrengend zu gleich, doch jeder von uns würde diese Reise immer wieder durchleben wollen und wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Gardasee

Lies hier mehr über Moanas (21) Reise an den Gardasdee!

Magda (27): „Malle ist nur einmal im Jahr“
Ja so in der Art war das Motto der diesjährigen Lebenshilfe- Fahrt ins schöne Mallorca – und wir waren dabei.
Dem tristen und nicht allzu sommerlichen Wetter in Deutschland wollten wir alle entfliehen und so war die Vorfreude auf 10 Tage Mallorca besonders groß.
Das absolute Highlight dieser Freizeit war unsere ausgelassene Nacht im Megapark! Während fast alle Reisemitglieder diverse Songs von Helene Fischer, Jürgen Drews oder Mikki Krause mitgrölen konnten und ausgelassen tanzten, erfreuten wir uns der Herzlichkeit und Offenheit der anderen Partygäste, die mit uns gemeinsam bis tief in die Nacht feierten… (hier weiterlesen)

Inga (24):60716_Kempten_Inga Baer_FotoMeine zweite Fahrt als Teamleitung beim FoB war Kontrastprogramm pur zu meinen bisherigen Fahrten mit dem FoB – mit einer kleinen und beschaulichen Reisegruppe in den tiefsten Süden Deutschlands, nach Kempten ins wunderschöne Allgäu! Doch auch zu fünft (3Teilnehmer, mein Teamerkollege und ich) lässt sich Einiges erleben und die Freizeit zu etwas Unvergesslichem machen.
Die drei Jugendlichen sprühten so vor Energie, Elan und Witz, dass Langeweile gar nicht aufkommen konnte. Die Tage verbrachten wir bei schönem Wetter entweder im nahegelegenen Freibad oder in der wunderschönen Natur des Allgäus. Ja, auch mit Rolli-Fahrern lässt sich wandern gehen! Vom Skywalk in Scheidegg erlebten wir einen tollen Panoramablick Richtung Alpen und Bodensee. Die Tage endeten regelmäßig mit einem ausgiebigen Spieleabend und nettem Beisammensein mit ganz viel Gelächter!
Als Fazit bleibt nur zu sagen: Wirklich schade, dass die 10 Tage in Kempten so schnell vorbeigingen.
Aber genau das ist mein persönlicher Anreiz, mit dem FoB unterwegs zu sein: Einzigartige Menschen kennen lernen, Menschen, die es im Leben nicht immer ganz so einfach haben, einen unvergesslichen Urlaub zu ermöglichen und jede Menge Überraschungen erleben!
 

Anne (25): MALLORCA- SOMMER- SONNE- STRAND- PARTY- CHILLEN- GENIEßEN- ENTDECKEN
Am 23. Juli ging es endlich los- in den langersehnten Urlaub! Wir machten uns aus Hannover, Düsseldorf und Frankfurt in kleinen Teams auf den Weg nach Cala Ratjada. Schnell stelle sich heraus, dass wir eine lustige Gruppe sind. Den kleinen Pool haben wir schnell für uns erobert und eingenommen. Die anderen Hotelgäste wurden dann aber auch von uns überzeugt, mit in den Pool zu kommen und unser legendäres ,,Abkassiert- Ballspiel‘‘ zu spielen. Schnell haben wir neue Freunde gefunden und unsere Gruppe hat sich rasant vergrößert. Plötzlich hatten wir neue Freunde, die mit uns Gesellschaftsspiele gespielt haben. Looping Louie oder Story Cubes waren unserer Lieblingsspiele. Wir waren aber auch gemeinsam mit ihnen im Bierbrunnen feiern, am Strand entspannen oder in der Stadt bummeln…. (hier weiterlesen)

 

Wiebke (21): Für 5 Teamer und 12 Teilnehmer ging es aus Orten in ganz Deutschland auf Reise- alle mit dem gleichen Ziel: Papenburg! Für uns alle war das ein Abenteuer. Zehn Tage mit Menschen zu verbringen, die man zum Teil gar nicht kannte und mit denen man sich für den Urlaub ein Zimmer teilen sollte. Wir waren eine bunte Reisegruppe mit unterschiedlichen Interessen, die es galt unter einen Hut zu bringen… (hier weiterlesen)
41516_Papenburg
 

Jana (24): Ein Sommertraum in Barcelona! Diesen Sommer ging es für meine Teamkollegin, meine drei Teilis im Rolli und für mich nach Barcelona! Keiner von uns war jemals dort, wir wussten nicht was wir erleben würden aber wir wussten: es wird ein aufregender Urlaub.
Die Wochen vergingen und der Flug kam immer näher. Mit einem Koffer voller Sommerkleidung flogen wir nach Barcelona. Das Flughafenpersonal
war sehr freundlich und begleitete uns bis ins Flugzeug. In Barcelona
angekommen, strahlte uns bereits
die Sonne und der babyblaue Himmel an: gleich überkam uns das Urlaubsfeeling!
Bei einem gemütlichen Abendessen
haben wir uns ausgetauscht was jeder
erleben möchte und einen groben Plan geschmiedet. Die Menschen in Barcelona waren sehr zuvorkommend und freundlich
zu uns, darüber waren wir sehr begeistert. Zudem ist Barcelona sehr rollifreundlich,
das hat uns überrascht. Da unsere Reisegruppe so klein war, konnten wir jedem Wunsch nachkommen:  Von Sightseeing über Stadtbummeln, Feiern, Strand und Aquarium – alles war dabei. Barcelona hat so viel zu bieten.
Die eine Woche ging viel zu schnell rum! Wir hatten sehr viel Spaß zusammen.
Das war meine erste Reise als Teamleitung und ich freu mich jetzt schon auf die Nächste!

 

Reiseberichte aus dem Frühjahrs- und Osterblock 2016
 

Thomas (25): Wer möchte Ende März schon wieder gezwungenermaßen österlich mit der Familie verweilen, wenn das Weihnachtsfest gedanklich noch so nah ist?
Ich nicht. Also verbrachte ich in Kempten das nächstbeste christliche Fest
mit meiner neuen Ersatzfamilie: dem Verein für Freizeit ohne Barrieren.20160328_134244Während der Woche im Allgäu sind mir noch weitere Parallelen zur Familie aufgefallen: die gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten, das bewertungsfreie Beieinander, sowie die bedingungslose Fürsorge… (hier weiterlesen)

 

IMG_6046Inga (25):  Aufregung und Neugier – das ist für mich der Anfang jeder Reise mit dem FoB.So war es auch diesmal wieder. Es ging auf Kinderfahrt ins beschauliche Wiehl im Bergischen Land.
Schon bei der Ankunft in der modernen Jugendherberge und dem ersten gemeinsamen Kennenlernen stand fest, dass wunderbare Tage auf uns warten. Die Kinder versprühten soviel Lebensfreude und Elan, sodass sie uns eine Woche lang wahrlich auf Trab hielten.
Somit war an Langeweile überhaupt nicht zu denken: ausgiebiges Toben auf dem Spielplatz, Zoo- und Schwimmbadbesuche und Entdecken des Bergisches Landes (u.a. die Tropfsteinhöhle in Wiehl, der Naturerlebnispark in Waldbröl) standen auf dem Plan.Aber auch das Entspannen kam nicht zu kurz – die Zeit nach dem Abendessen wurde regelmäßig für ein spannendes Hörspiel oder ein Gesellschaftsspiel genutzt.Doch der schönste Moment auf Reisen mit dem FoB ist für mich immer dann, wenn die Teilnehmer zufrieden und glücklich ins Bett fallen und dich am nächsten Morgen als erstes fragen, was wir für den Tag vorhaben. Neben einem breiten Lachen ist dies für mich das größte Dankeschön, was man bekommen kann!
Der besondere Reiz der Reisen mit dem FoB liegt in der Tatsache, dass sie voller Überraschungen und neuen Erfahrungen stecken. Der FoB bringt Menschen zusammen und verdeutlicht, dass jeder Mensch einen unvergesslichen Urlaub verdient hat.
 

Anna Z

Anna (23): Bereits im Januar wusste ich, dass ich über Ostern eine Reise nach Texel begleiten würde. Ich recherchierte ein wenig und erfuhr, dass Texel eine kleine Insel ist, die zu Holland gehört. Als ich den Namen bei Google Bildern eingab, bekam ich unzählige sonnige Strandbilder zu sehen. Auf etlichen waren Schafe und Seehunde abgebildet oder ein von Dünen umgebener Leuchtturm. Ich war sofort begeistert und freute mich schon lange bevor die Reise losging auf unseren dortigen Urlaub.
Etwa zwei Wochen vor Ostern erhielt ich dann die Bögen meiner beiden Teilnehmerinnen Ina und Denise und telefonierte gleich mit den Eltern, die mir beide versicherten, dass ihre Kinder sehr selbstständig und unkompliziert seien und sich schon auf die Reise freuten. Ich hatte ein gutes Gefühl und war mir sicher, dass es eine schöne Reise werden würde… (hier weiterlesen)

 
Thomas Prestin

Thomas (25): „Silvester in Berlin – wir waren auch dabei!Wir – das sind Elf Teilnehmer und sieben Teamer – verbrachten ebenso eine Woche in unserer Hauptstadt. Einer dieser Teamer war nun also ich, der zum Jahreswechsel seine erste Reise mit dem FoB antrat.
Ohne wirklich Ahnung gehabt zu haben, was mich dort erwartet, stürzte ich mich in den vollbeladenen Transporter und zugleich ins Abenteuer.Am Abend des 28.12. trafen wir im Hotel Mitmensch ein. Nach anfänglichem partiellen Beschnuppern in den Bullis nahmen wir unsere erste gemeinsame Mahlzeit in unserer Behausung ein. Anschließend wurden lediglich die Zimmer bezogen und für die kommende Woche die (E-Rolli-)Akkus aufgeladen.In den folgenden Tagen wuchsen wir sukzessiv zu einem geschlossenen Team zusammen. Es wurde viel gelacht, jede Menge unternommen und gewiss auch die ein oder andere kleine Krise bewältigt.
Einige Unternehmungen aus der Woche waren ein gemeinsamer Bowlingabend, der Besuch des Brandenburger Tors oder das Erklimmen der Reichstagskuppel. Des Weiteren wurde viel in kleineren Gruppen unternommen, um den einzelnen Interessen bestmöglich Aufmerksamkeit zu schenken. Wer somit eher im Sealife erfahren wollte, dass ein Oktopus über drei Herzen verfügt, welches blaues Blut durch den Körper pumpt, kam auf seine Kosten. Wer lieber im Rittersportmuseum seine ganz persönliche Schokolade kreieren wollte (ich hab mir von Gummibärchen in Vollmilch geschmacklich mehr erhofft), entschied sich für den entsprechend anderen Tagesprogrammpunkt.
Das uneingeschränkte Highlight der Woche war nicht mein Gesamtsieg am eben erwähnten Bowlingabend, sondern die gemeinsame Silvesternacht. Gestartet wurde diese gegen 20 Uhr im Steakhaus Las Malvinas. Eine Nacht, die mit argentinischem Rinderfiletsteak und deutschem Bier beginnt, kann ja auch gar nicht schiefgehen. Mit vollem Magen und einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen ging es weiter zum Alexanderplatz. Dort begrüßten wir inmitten hunderter, tausender Menschen das neue Jahr, während unsere aufgerissenen Augen durch den rauchigen Nebel das imposante Feuerwerk am Berliner Nachthimmel erblickten.Alsbald waren dann aber auch alle fix und fertig mit den Nerven und wir fuhren inmitten der nächtlichen Großstadtekstase in unsere beschauliche Residenz. In dieser Nacht war wohl uneingeschränkt jeder froh, dass unser Hotel etwas „weiter weg“ und „ruhig“ gelegen war.Zusammengefasst: man, die Woche hat verdammt viel Spaß gemacht. Als Newbie habe ich sicherlich eine Menge gelernt/lernen müssen, nicht zuletzt auch über mich selbst. Ich bereue meinen Entschluss keineswegs und kann zweifellos behaupten, mit meinem Team und meinen Teilnehmern sehr gut ins neue Jahr gerutscht zu sein. Und jeder, der ebenfalls mal eine Reise begleiten möchte, hat hoffentlich auch diesen einen „verdammt, was für ein Glück, dass ich hier dabei sein kann“-Moment. -Thomas Prestin“

 

YAT60316_Berlin_Carolin Kirchhoff

Carolin (19) berichtet von der Silvesterreise in Berlin, die sie mit Pauline verbringen durfte:

„Silvester in Berlin – wir waren dabei!
Wir machten uns mit 3 Bullis, 10 Teilnehmern und 6 Teamern auf den Weg nach Berlin zu unserer Unterkunft „Alte Feuerwache“. Alle waren gespannt, was uns in den nächsten Tagen so erwarten würde. Doch schnell wurde uns allen klar: das wird eine spannende Woche mit viel Spaß und Action! Schon nach kurzer Zeit fühlte es sich so an, als würden wir uns schon Ewigkeiten kennen.
Auf unserem Programm standen unter Anderem eine Shoppingtour in der Innenstadt und ein Besuch des Weihnachtsmarktes. Die Besichtigung der Reichstagskuppel durfte natürlich auch nicht fehlen. Im Madame Tussauds sind dann noch coole Selfies mit verschiedenen Berühmtheiten entstanden! Die Abende waren immer sehr witzig und spannend und reichten vom Bowling bis hin zum Besuch eines Eishockeyspiels in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena.
Das absolute Highlight war natürlich Silvester! Während einer Riesenradfahrt auf der Partymeile hatten wir einen fantastischen Ausblick über ganz Berlin und waren fasziniert von den vielen Menschen, welche sich bereits vor dem Brandenburger Tor zum Feiern versammelt haben. Nach einem Essen im Maximilians starteten wir dann mit einem wunderschönen Feuerwerk ins neue Jahr! Gefeiert wurde dann natürlich bis in die frühen Morgenstunden!
Den letzten Abend ließen wir dann gemeinsam im Irish Pub ausklingen.
Rückblickend war es wieder einmal toll zu sehen, wie sehr eine Woche dazu beitragen kann, Freundschaften zu schließen, Barrieren zu überwinden und unvergessliche Momente zu erleben!
Pauline und ich wünschen allen Teilnehmern und Teamern alles Gute für das Jahr 2016 und weitere tolle Reiseerlebnisse! “

 

Dimi und Tobi

Dimi (26) begleitet mit viel Freude eines unserer privaten FoB-Mitglieder: „Anfang Oktober 2015 begleitete ich Tobi zu einem Probenwochenende seiner inklusiven Bigband „Groove Inclusion“ in die Jugendherberge nach Creglingen.
Dort trafen sich die 25 Bandmitglieder mit und ohne Behinderung, um ein gemeinsames tolles Wochenende zu verbringen, sehr viel zu üben und einen kleinen Auftritt zu spielen.
Es war das erste Probenwochenende dieser Art, welches sich die Anfang 2014 gegründete Band gönnte. Tobi und ich erlebten ein tolles Wochenende, führten schöne Gespräche miteinander und mit den anderen und zelebrierten unser erstes Wiedersehen seit zwei Jahren. Das nächste wird sicherlich nicht mehr so lange dauern! :)“

 

franziska

Franziska (21): „Ich bin Teamer beim FoB geworden, weil jeder einen schönen und unvergesslichen Urlaub verdient hat. Gemeinsam unvergessliche Momente, wie schwimmen im Meer, einen Bowlingabend oder einen Besuch im Zoo zu erleben, gemeinsam Spaß zu haben und die Freude in den Gesichtern zu sehen, ist das Beste auf den Reisen. Am Ende mit einem Koffer voller Erinnerungen, Fotos und vielen neuen Erfahrungen nach Hause zu fahren und noch oft über die witzigen Geschichten zu lachen und sich gerne an die Zeit zu erinnern, ist es auf jeden Fall Wert gleich die nächste Reise zu planen :)“

 

Resiebericht Foto

Julia (24): „Ich bin seit 2014 für den FoB tätig und habe bisher 5 Reisen begleitet, davon 4 als Teamleitung. Im Sommer war ich 2 Wochen lang mit Jugendlichen mit geistiger Behinderung auf Sylt. Ich war vor der Reise ganz schön aufgeregt, weil es meine erste Fahrt mit Jugendlichen war. Doch schon am Anreisetag war ich mir sicher, dass es ein toller Urlaub für alle werden würde. Obwohl wir dank Staus, Baustellen und ausfallendem Autozug 13 Stunden unterwegs waren und nachts bei starkem Unwetter auf der Insel ankamen, konnte ich mich von der ersten Sekunde an auf mein Team verlassen.
Die restlichen 13 Tage auf Sylt vergingen wie im Flug. Wir hatten jeden Tag ein tolles Programm, obwohl das Wetter nicht immer mitspielte und waren so oft es ging am Meer. Mein Team hat super zusammengearbeitet und ich wusste immer, dass ich mich auf alle verlassen konnte, auch wenn es mal unschöne Ereignisse, wie z.B. Arztbesuche gab.
Generell machen die Reisen mit dem FoB unglaublich viel Spaß, weil man immer wieder ganz unterschiedliche Menschen kennenlernt und tolle Erlebnisse mit ihnen hat. Außerdem finde ich es immer wieder schön, wie schnell sich unsere Teilnehmer durch kleine Dinge, wie etwa einen Zoobesuch, begeistern lassen.
Deswegen werde ich den FoB auch im nächsten Jahr als Teamleitung tatkräftig unterstützen, Silvester geht es für mich z.B. mit Jugendlichen nach Bremen.

 

Doro (25) berichtet von ihren Erlebnissen als Teamleitung beim FoB: „In meiner Zeit beim FoB habe ich sehr schöne Momente erlebt, viele tolle Leute kennen gelernt und sie in mein Herz geschlossen. Es ist für mich definitiv zu „Freundschaft ohne Barrieren“ geworden.
Man findet viele Gemeinsamkeiten, in den manchmal doch so verschiedenen Welten und verbringt eine ereignisreiche, fröhliche Reise zusammen, in der sehr viel gelacht wird. Immer wieder erfährt man positives Feedback, was uns zeigt, dass es richtig ist, was wir hier machen. Es lässt jede weitere Fahrt mit voller Motivation beginnen.
Man freut sich immer mehr auf das nächste Jahr und kann es nicht erwarten, die neugewonnen Freunde und Lieblinge wieder zu treffen. Bis dahin hält man den Kontakt, schwelgt gemeinsam in Erinnerungen und kann noch lange über die Geschichten lachen!“

 
Hendrik und Fabiano starteten am 10.August zum 3. Mal mit dem FoB und der ASBH e.V. in die Ferien: „Diesmal ging es nach Alling, ca. 30 km von München entfernt. Wir wohnten im Hotel Lichtblick und fühlten uns vom ersten Augenblick an wohl. Hendrik und ich teilten uns wie immer ein Zimmer und das war dieses Mal ein Doppelzimmer mit eigenem Bad, riesengroß und total rollstuhlgerecht. Wir waren 15 Jugendliche, ein Großteil kannte sich schon vom letzten Jahr in Duderstadt. Am ersten Tag stand das Kennenlernen im Vordergrund, da fast alle Betreuer für uns neu waren. Martina, unsere Freizeitleiterin, hatte sich mit ihrem Team für die 9 folgenden Tage einiges einfallen lassen. Die Tage waren ausgefüllt mit Spiel, Spaß und Rollitraining. Außerdem gab es eine Fotoralley, wir spielten „Schlag den Teamer“, hatten einen Beauty Tag und ein großes Fotoshooting. Abends gab es einen DVD-Abend, eine Disco, einen Casino-Abend und eine Nachtwanderung.Oder wir machten Ausflüge, wie z. B. eine Schifffahrt auf dem Ammersee, nach München ins BMW-Museum, in den Olympiapark und zum Shoppen. An einem anderen Tag besuchten wir einen Biergarten mit Alpakas zum Füttern und streicheln und grillten Würstchen.Auch kam eine Frau mit einem ausgebildeten Rettungshund, der Rollis ziehen konnte, vorbei.
Die 10 Tage vergingen im Fluge und es hätte ruhig länger gehen können. Zum Abschied gab es viele Tränen und ein dickes Lob an alle Teamer und das Hotel mit seinem hilfsbereiten Personal. Noch nie hatten wir so eine tolle Truppe und alle wollen 2015 wieder nach Alling ins Hotel Lichtblick.“
 

Lucas konnte das erste Mal seit 12 Jahren mit auf eine Klassenfahrt: „Es hat super viel Spaß gemacht und dank Lucy, meiner Reisebegleiterin, und meinen Mitschülern konnte ich fast alles mitmachen. Sogar die Klippenwanderung war zum Teil möglich. Die Höhepunkte der Reise waren für mich der Besuch der Jamson Distillery, eine Whiskeybrennerei), die Klippenwanderung und das gemütliche Beisammensein in Pubs mit meinen Mitschülern und Lehrern. Dank Lucy und dem FoB war es mir das erste Mal möglich durch die Klassenfahrt auch Kontakt mit Mitschülern aufzubauen, mit denen ich sonst sehr wenig zu tun habe. Auch die Lehrer meinten, dass sie keine extra Arbeit durch mich hatten. Insgesamt ist Dublin auch für Rollstuhlfahrer eine Reise wert. Für mich war es eine absolut einzigartige Zeit!“

 
 
Antje (18) aus Paderborn freut sich bereits auf die neue Saison:
„Ich habe mit dem FoB jetzt schon 6 YAT Reisen begleitet und es sind noch viele weitere in Planung. Es macht mich glücklich und spornt mich an, ein Teil der Freizeiten zu sein und den gehandicapten Menschen einen schönen Urlaub zu ermöglichen, so wie es sein soll! Mit sehr viel Spaß, Action und gemeinsamen Momenten in der Gruppe war auch es für mich jedesmal eine wunderschöne Zeit. Am schönsten ist allerdings der Moment,indem man am Ende einer Reise, das schönste und ehrlichste Lächeln zurück bekommt, welches sich voller Freude überträgt. Diesen Moment möcht ich nicht mehr missen:)“

 

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